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Nic's Review

oder auch: Wie man (oder besser frau ;-) ) Outlander erlebt

Lest jede Woche Nic's lebendige Zusammenfassung der neuesten Folge Outlander

 

 

 
 
21.11.2017

Staffel 3 - Episode 10 - Heaven & Earth

 
 
 
 

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön... für Jamie und Claire weniger. 
Die lustige Seefahrt geht dann also heute mit Folge 10 „Heaven & Earth“ weiter. Wobei „Water and Sickness“ ggf. der bessere Titel gewesen wäre... 

Es geht also los und auch hier bekommen wir das Ende der letzten Folge nochmal aus Jamie's PoV gezeigt... nett. 
Ach Gottchen, Fergus hat dem Smutje ein paar wohlriechende Sachen abgekauft um ein Potpouri für Marsali zu machen... wie putzig. Er möchte sie beeindrucken und Jamie vermutet, dass Fergus eher ihn zu beeindrucken versucht. Also manchmal nimmt sich der gute Jamie aber schon verdammt wichtig, oder? *lach* 

Jamie attackiert den Captain... dumme Idee, Jamie. Ganz dumme Idee. Eine Gefängniszelle hat Jamie ja auch schon länger nicht mehr von Innen gesehen... wurde also mal wieder Zeit ;-) 

Doktor Claire heizt den (noch) gesunden Männern an Bord der Porpoise ein... wenn die da mit Schrubben fertig sind, ist das Schiff sauberer als beim Stapellauf *lach* 
Schöner optischer Kontrast mit einfachem Pferdeschwanz und dem Tuch um den Kopf - von der Claire in Jamies Gesellschaft zu Doktor Claire, die sich ganz ihrer Aufgabe widmet. 

Beim Betreten und Verlassen des Unterdecks also schön die Hände in Grog dippen... und dann kriegt der kleine Mr. Pound erstmal eine kleine Lektion zum Thema Desinfektion von Doktor Randall. 
Es wird also eine Destille gebaut, um reinen Alkohol zu gewinnen... kann doch sicherlich nicht lange dauern, ehe da einer 'nen Schluck von nimmt... 

Na, das Unterdeck sieht doch schon viel besser aus. Claire möchte also wissen, wie alt Mr. Pound ist und wie er mit Vornamen heißt... und der gute Elias ist grad mal 14 und seit er 7 Jahre alt ist im Dienst der Marine. Himmel, was waren das bitte für grauenvolle Zeiten damals. Wünscht sich wirklich ernsthaft jemand aus dem 21. Jahrhundert, er hätte damals gelebt? Claire macht dem kleinen Elias das Kompliment, dass er ein wirklich sehr beeindruckender junger Mann sei... und der Kleine strahlt über alle vier Backen. Und dann sieht er, dass sein Freund Jim tot ist... armer Kerl. 

Sehe ich das grad richtig, dass Claire die Seeleute da unter Deck alle aus dem gleichen Teller mit dem gleichen Löffel füttert? Da die eh schon krank sind, macht es dann wohl offenbar nix, wenn sie die Viren von einem zum anderen weiter verteilen oder wie? Schon etwas komisch... 

Claire fragt sich offensichtlich, wieso es immer noch Neuerkrankungen gibt, obwohl sie alles tut, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Also, auf zum Captain und mal die Logbücher gecheckt. Der erste Kranke hat sich also die Unterkunft mit einer Reihe anderer geteilt und die sind – bis auf einen – alle tot mittlerweile. Und der einzige Überlebende arbeitet jetzt wo: In der Küche! Na kein Wunder, dass die Leute weiterhin krank werden, wenn der Bazillenüberträger jetzt das Essen zubereitet. Also ab in die Kombüse um den Überträger dingfest zu machen. Aber das passt dem Smutje gar nicht... und da wäre es wieder „cursed woman's foolish notion“. Schön, dass Claire sich nur am „foolish“ zu stören scheint und nicht daran, dass sie – mal wieder – als verflucht betitelt wird *lach*. Der Captain hält aber weiterhin zum Leih-Doktor und der Bazillenträger kommt in Gewahrsam. 

Zurück auf der Artemis und bei Jamie. Der kotzt – da Mr. Willoughby (wo ist der eigentlich abgeblieben?) wohl nicht mehr mit seinen Nadeln zu ihm darf – sich wieder die Seele aus dem Leib. Wieso ihm Fergus also Essen bringt... keine Ahnung *lach* 

Fergus versichert Jamie, dass es Claire gut gehen wird, sie könne sich ja nicht anstecken. Aber Jamie macht sich weniger Sorgen um die Krankheit, als mehr darum, dass Claire da mit hunderten von Männern an Bord ist. „I lost her once, Fergus. Canna loose her again.“ Ganz schön verzweifelt, der arme Jamie. Fergus soll die Schlüssel für die Zelle besorgen, damit Jamie dort raus und eine Meuterei anzetteln kann. Na, nun wird der gute Jamie aber etwas übermutig ;-)  Jamie erinnert Fergus daran, dass er schließlich ein Taschendieb ist. Jamie hat offenbar vergessen, dass Fergus nur noch eine Hand hat. Was, Jamie meint also, dass ein Teil der Mannschaft sich ihm anschließen würde... na, da ist aber einer von sich überzeugt. Naja, King of Men halt. 

Fergus versucht Jamie die Idee auszureden... und Jamie wird ziemlich ungerecht zu Fergus. Unterstellt Fergus, dass dieser nicht weiß, was Liebe sei. Da ist Jamie aber grad 'ne ziemliche Drama-Queen, oder? Oder einfach nur mit 'ner großen Portion Selbstmitleid und Verzweiflung gesegnet, keine Ahnung. Aber Jamie meint, er hätte noch nen Trumpf im Ärmel um Fergus doch noch dazu zu bringen, die Schlüssel zu stehlen: „Help me break free and I'll give you my blessing to marry Marsali.“ Nun gehört also auch noch Erpressung zum Repertoire von Jamie. Und das ausgerechnet bei Fergus... ich weiß wirklich nicht, ob mir dieser Drama-Queen-Jammerlappen-Erpresser-Jamie gefällt. 

Zurück auf der Porpoise. Es werden verstorbene Seemänner in Hängematten eingenäht, zu den Füßen Kanonenkugeln. Elias erklärt Claire, dass der letzte Stich durch die Nase gehen muss, um sicher zu stellen, dass der Verstorbe auch wirklich tot ist. Und dass dieser Stich immer von einem Freund ausgeführt wird. Also in der letzten Folge habe ich mich schon über den Berg von Aberglauben an Bord gewundert und nun auch noch sowas... Die verstorbenen Seeleute werden also dem Meer übergeben. Mit Salut und allem. Wenn die das bei allen Verstorbenen so machen, dann dürften die sehr bald keine Kanonenkugeln und auch keine Gewehrkugeln mehr haben... aber so ist die Royal Navy nunmal: Immer schön ans Protokoll halten... 
Das Vaterunser wird gesprochen und der arme Elias weint... Man sieht Claire so richtig an, dass sie den Bengel am liebsten in den Arm nehmen möchte... 

Claire nimmt sich eine Auszeit an Deck und muss sich von dem doofen Smutje blöd anraunzen lassen... aber da ist Mr. Pound, ihr kleiner Knight in dark blue armour. Wirklich ein toller, ehrenvoller, junger Gentleman. Elias möchte gerne wissen, ob es ein Geheimnis dahinter gibt, so ruhig zu bleiben im Angesicht von so viel Tod. Claire erklärt ihm, dass man bestimmte Teile seines Lebens abtrennen muss, so dass man seinen Job machen kann. Wenn man jeden Tod an sich ran lässt, rettet man keine Leben. Claire macht Elias klar, dass es okay ist, dass er um seinen Freund Jim trauert. 

Der gute Elias schenkt Claire die Hasenpfote, die seine Mutter ihm gegeben hat. Glück und Gesundheit soll sie ihm bringen, hat seine Mutter ihm gesagt. Claire fragt ihn, wann er seine Mutter das letzte Mal gesehen hat. Seine Mutter ist tot. Oh Himmel nein, der arme Bengel. Noch ein Kind und offenbar schon ganz alleine auf dieser gottverdammten Welt. 

Ein weiterer Kranker. Der Mann von Mrs. Johansen, die Frau, die sich um die Ziegen kümmert... Aber dieser Kranke hat kein Fieber, sondern schlicht 'ne Alkoholvergiftung, weil er den destilierten Alkohol gesoffen hat. Da ist Claire aber ein wenig ungehalten drüber und flucht wie ein Kesselflicker. Na, sowas haben die anwesenden Herren aber auch noch nie gehört *g* 

Claire entdeckt eine portugiesische Flagge. (Ich finde ja eher, der Fetzen sieht aus wie 'ne Deko von einer Faschings-Veranstaltung *lach*) und denkt natürlich direkt an die Bruja, die Young Ian hopps genommen hat. Also auf zum Captain um zu fragen, ob es die Bruja war. Aber der Captain ist nicht in seiner Kajüte. Aber das stört Claire ja nicht, sie hilft sich schon selbst... und stößt dann im Logbuch des Captains auf einen Eintrag über Jamie... einen alles anderen als guten Eintrag. Nun ist also nicht nur Young Ian in Gefahr, sondern auch Jamie. Genau das, was Claire 'zig Meilen entfernt von Beiden braucht. Aber da taucht dann wieder der Schiffskoch auf um Claire mal wieder zu sagen, dass er sie nicht leiden kann und sie zu bedrohen. Aber Claire wäre ja nicht Claire, wenn sie diesen Armleuchter nicht in seine Schranken weisen würde. 

Zurück auf der Artemis. Marsali wäscht Fergus Armstumpf. Wieder mal sehr realistisch, was das Make-Up-Team da an Césars Hand montiert hat. Fergus und Marsali sind ganz alleine... niemand da, der sie davon abhalten könnte, ins Bett zu hüpfen. Marsali ist schneller an Fergus Hose, als der gucken kann. Wäre da nicht Fergus Anstand und seine Loyalität Jamie gegenüber. 

Oha, Elias sieht aber gar nicht gut aus. Claire fragt ihn nach diesem Thomkins, der dem Captain von Jamie erzählt hat... der sollte also gefunden werden, da er eine zweite Bakterienquelle sein könnte. Wann hat Claire Fraser eigentlich das Lügen gelernt? 

Fergus macht sich also auf die Suche nach dem Schlüssel... und belauscht ein Gespräch zwischen den Captain und zwei der Männer, das gar nicht gut klingt. 

Währenddessen ist Mr. Thomkins gefunden worden... und siehe da, wer das ist: Der Einäugige Kerl in Diensten von Sir Percival, der die Druckerei durchsucht hat! Na, die Welt ist halt einfach ein Dorf. Mr. Thomkins erzählt Claire, dass sie seinen Kollegen im Fass Créme de Menthe gefunden haben und Jamie nunmehr nicht nur wegen Hochverrat, sondern auch wegen Mordes dran ist. Das sind alles absolut keine guten Neuigkeiten. 

Mr. Johansen geht’s besser und als Dankeschön kriegt Claire Ziegenkäse. Claire schüttet der Ziegen-Frau ihr Herz aus, die aber nur mit sinnlosem „My goats need gras“ antwortet. Das hilft Claire nun auch nicht weiter. 

Fergus bringt Jamie wieder Essen... und muss ihm sagen, dass er nicht mal versucht hat, an die Schlüssel ranzukommen. Jamie ist absolut nicht begeistert davon. Jamie wirkt genau so stinkstiefelig wie in seiner Höhle. Ergo: Gefängniszellen schlagen Jamie Fraser derbe auf's Gemüt. 
Fergus erzählt Jamie was an Deck los ist, was er bei den Seeleuten belauscht hat und dass sie ihn und Jamie über Bord werfen werden, wenn der Versuch des Ausbruchs scheitern würde und dass Marsali dann alleine wäre. Und er sie nicht alleine lassen wird. Und dass er Jamie nicht dem Tod aussetzen wird. Fergus ist klar, dass Jamie ihnen nun nicht seinen Segen geben wird, dass er aber alles für die Frau, die er liebt tun würde, selbst wenn dies bedeutet, dass er sie nicht heiraten kann. 

An Bord der Porpoise scheint das Schlimmste überstanden. Die Laune unter den Männern scheint erheblich besser... Claire sucht Elias, den sie schlafen geschickt hatte und findet ihn krank und sterbend an Deck. Sie hat nicht bemerkt, dass er krank war. Oh weh... ihr Blick, als sie ihm sagt, dass es nun Zeit ist, nach Hause zu kommen. Und dann wird auch er in seine Hängematte eingenäht. Claire steckt ihm seine Hasenpfote in die Hand und sagt ihm, dass seine Mutter so stolz auf ihn wäre. *schnief* Und dann hält man ihr die Nähnadel hin, da – wie wir ja vorhin gelernt haben – der letzte Stich durch die Nase von einem Freund gemacht werden muss. Oh Gott! *schnief* 

Claire bekommt von den Johansens die Info, dass sie bald Land erreichen werden... na, das sind doch schon mal gute Neuigkeiten. Und nun versteht Claire auch, was denn Annika mit dem Gefasel, dass ihre Ziegen Gras brauchen, meinte... Sie gehen an Land und Claire kann fliehen. Gesagt getan... aber zu früh gefreut. Der Captain läuft natürlich Patrouille, damit sich keiner der Männer vom Acker machen kann. Der Captain weiß also, dass Claire in seinem Logbuch geschnüffelt hat. Aber er kann natürlich nicht anders, als Bericht zu erstatten über Jamie. Pffft... Rotrock bleibt halt Rotrock - auch wenn er in blauer Uniform steckt. 

Jamie hockt immer noch in seiner Zelle und schaut sich die Bilder von Bree an. Der Captain lässt ihn also raus aus der Zelle, da sie alle verfügbaren Hände zum navigieren brauchen. Marsali hat den Captain überzeugt, dass Jamie nicht rebellieren wird. Jamie muss nur sein Wort geben und gut ist. Na, das ist nun aber einfach. 
Marsali sagt Jamie, dass er nicht sieht, was er (Fergus) für ihn getan hat. Jamie meint, was Fergus getan hat, hat er für Marsali getan woraufhin sie meint, dass, wenn Jamie das glaubt, dann würde er es vielleicht doch nicht verdienen, freigelassen zu werden. Tja, denk da mal drüber nach, Jamie Fraser. 

Der Captain gibt Fergus, Marsali und Jamie einen Moment für sich und Jamie gibt den beiden ihren Segen in Jamaica zu heiraten... vor einem Priester selbstverständlich. Fergus hat sich also bewiesen... sowohl Marsali auch auch Jamie gegenüber. Und da ist es wieder mon fils. *sigh* Gott, ich hoffe, dass wir die Hochzeit von Fergus und Marsali zu sehen kriegen... 

Claire spaziert bei Nacht mit Ziegen-Annika an Deck herum. Annika zeigt Claire eine Insel und sagt ihr, sie muss über Bord springen. Also raus aus den Klamotten, alles gut verstauen und nachdem noch ein „Jesus H. Roosevelt Christ“ über die Lippen gegangen ist, springt Claire. 

Und dann wird der Bildschirm schon wieder dunkel und auch Folge 10 ist vorbei. 

Ich bin mir nicht sicher, was ich von dieser Folge halte. Sie ist spannend und so, keine Frage, aber bringt – denke ich - jetzt die Story auch nur bedingt weiter. Vor allem wenn man bedenkt, was wir noch alles so vor uns haben. Man sieht in dieser Folge in erster Linie  Doktor Claire bei der Arbeit, während Jamie den Jammerlappen im Kerker gibt... also Jamies Part in der Folge gefällt mir nicht wirklich. Vielleicht ist es gerade das, was mich etwas an der Folge stört und somit ein wenig ratlos zurücklässt. Es kann aber auch die Schiffsfahrt an sich sein. Das ist mir beim Lesen des Buches schon immer etwas zu lang und so... wird Zeit, dass wir wieder festen Boden unter die Füße kriegen ;-)

Nächste Woche geht also erstmal die Suche von Jamie nach Claire und andersrum weiter... ehe es dann weiter auf die Suche nach Young Ian geht. Man darf also weiter gespannt sein, was die jetzt noch 3 Folgen für uns so alles bereit hält. Es dürfte auf jeden Fall spannend bleiben. 

In diesem Sinne
yours truly
Nic

 

 

I lost her once, Fergus. Canna loose her again. - Ich habe sie einmal verloren, Fergus. Ich kann sie nicht noch einmal verlieren.

Help me break free and I'll give you my blessing to marry Marsali. - Hilf mir, auszubrechen, dann gebe ich dir meinen Segen um Marsali zu heiraten.

My goats need gras - Meine Ziegen brauchen Gras

mon fils - mein Sohn